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fierabras | Theater

Mit Fierrabras hat Franz Schubert eines seiner berühmtesten Werke geschaffen. Es ist eine Oper, die in drei Akten abgefasst wurde. Das Libretto der Oper wurde von Joseph Kupelwieser verfasst. Bemerkenswert bei dieser Oper ist, dass sie in einer relativ vergleichbar kurzen Zeitspanne komponiert wurde. So brauchte Franz Schubert nicht mal ein ganzes Jahr um die Oper Fierrabras zu komponieren. Dies ist deshalb bekannt, weil er auch selbst eine genaue Zeitangabe hinsichtlich seiner Komposition machte. Die Oper Fierabras wurde in der Zeit zwischen 25. Mai und 2. Oktober 1823 komponiert. Auch die Oper wurde  zu seinen Lebzeiten nicht aufgeführt. Er konnte selbst also den größten Erfolg seines Lebens nicht mehr selbst miterleben, schon gar nicht den Fakt, dass die Oper bis zum heutigen Tage eine der beliebtesten Opern des Meisters geworden ist.

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fierabras | Wissenswertes

Die Handlung ist ebenso simple wie genial durch Franz Schubert gemacht und konzipiert worden. Es handelt um Emma die die Tochter des Karl des Großen ist. Emma ist schwer verlilebt in einen von ihrem Vater abgelehnten Ritter mit dem Namen Eginhard. Allerdings hat eine weitere Person Emma im Auge. Es handelt sich um Fierrabras, der Sohn und Heerführer des Maurenfürsten Boland. Dieser ehrenwerte Fürst hatte gerade für Karl den Großen eine Schlacht gewonnen. Auch er ist bekennender Christ. Fierrabras wird aber als Gefangener am Hof von Karl des Großen gehalten. Er ist der Gefangene von Franken Roland, der als Held gefeiert wird. Fierrabras kommt an den Hof Karls, wird begnadigt, ist in völliger Akzeptanz hinsichtlich der Liebesbeziehung von Emma und Eginhard, setzt sich sogar selbstlos für sie ein und bekundet letztlich auch die Freundschaft mit Roland.  Allerdings liebt er die Schwester von Fierrabras.  Sie sagt sich sogar von ihren geliebten maurischen Bindungen los mit dem Ziel, sich mit Roland vereinen zu können. Er musste letztlich sogar vom Scheiterhaufen gerettet werden. Es sollte aber dennoch zu Frieden kommen auf Drängen Karl des Großen. Eginhard und die fränkischen Ritter sollten aber gefangengenommen und von Boland zum Tode verurteilt werden.

Das Werk, wohlklingend und interessant, war aber kein anfänglicher großer Erfolg. Es war von einem Misserfolg bei der Uraufführung von Carl Maria von Webers Eurayanthe geprägt. Die ursprüngliche Uraufführung wurde etwa für den 25. Oktober 1823 geplant, später aber wieder abgesagt und auf den Anfang 1824 verschoben. Schlimmer noch erhielt Franz Schubert auch keine Bezahlung für die umfangreiche Partitur. Schließlich hatte er sie aber im Auftrag von Domenica Barbaja verfasst. Domenica Barbaja war schließlich der Pächter der Wiener Hofoper und für Domenica Barbaja hatte er sie ja geschrieben. So kam es auch auch nicht zur Aufführung im Jahre 1824 sondern erst im Jahre 1929 wurde eine konzertante Darbietung einzelner Nummern dem Publikum geboten. Die eigentliche Uraufführung wurde erst am 9. Februar 1897 gefeiert. Allerdings wurde von Felix Mottl, der die damalige Aufführung leitete, sehr stark in die Werksubstanz eingegriffen. Sie erfolgte letztlich im Hoftheater von Karlsruhe in Deutschland. Erst weitere Jahrzehnte später wurden dann musikalisch annähernd ungekürzte Theaterinszenierungen gewagt. Diese fanden dann aber doch sehr viel Beachtung im Publikum und unter Kritikern.

Man sollte sich dieses Stück nicht entgehen lassen und rechtzeitig Karten sichern. So lange konnte man es nicht sehen und musste auf die endgültige Fassung warten. Nutzen sie die Gelegenheit dazu!

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