Eugen Onegin

Eugen Onegin | Theater

Tschaikowskis wohl berühmteste Oper Eugen Onegin wurde um 1878 verfasst. Es handelt sich um eine Oper nach dem gleichnamigen Roman von Aleksandr Puschkin. Im Mittelpunkt der Oper steht die Liebe eines jungen Mädchens zu einem oberflächlich wirkenden jungen Mann. Die Liebe wächst und letztlich siegt sie auch. Die Oper wurde im Jahre 1879 uraufgeführt.

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Eugen Onegin | Wissenswertes

Verfasst wurde die Oper in drei Akten. Im 1. Akt der Oper sieht man Larina, die Witwe eines verstorbenen Gutsbesitzers, träumend herumsitzen. Sie träumt von ihrer unbeschwerten Jugend und trägt sich mit dem Gedanken einer kargen Realität einer Vernunftsehe. Mittlerweile hat sie aber zwei stolze Töchter zur Welt gebracht. Zum einen sei das die etwas träumerisch wirkende Tatjana. Die zweite Tochter sei die aufgeweckte Olga. Olga ist bereits verlobt und zwar mit einem Dichter und Gutsnachbar der Lenski heißt. Plötzlich unterbricht das Erscheinen genau dieses Dichters und des Lebemanns Eugen Onegin aus St. Petersburg die Träumereien von Larina. Tatjana, die erste Tochter von Larina, ist sofort von dem erscheinenden Herrn sehr angetan. Sie ersucht ihre Kinderfrau Filipjewna um Erzählung ihrer Geschichten um die Liebe. Allerdings wirken die Geschichten nicht sehr aufbauend auf sie, denn sie hört von einer leidenschaftslosen Zwangsehe und das wirkt abschreckend auf sie. Kurzerhand entschließt sie sich, nicht das gleiche Schicksal einzugehen und schreibt einen kurzen Brief an Eugen Onegin. So kommt es wegen des Briefes zu einem Treffen zwischen den Beiden und Onegin fühlt sich durch Tajanas Zuneigung auch ein wenig geschmeichelt. Dennoch möchte er die Pflichten einer Ehe nicht eingehen, da er sich als zu freiheitsliebend einstuft. Aufgrund dieser Reaktion ist Tatjana nun auch tief betrübt.

Im 2. Akt der Oper eskaliert die Situation. Man trifft sich anlässlich des Namenstages von Tatjana zu einem gemeinsamen Fest. Dort wird Lenski sehr eifersüchtig, weil seine Verlobte Olga von Onegin provokant hofiert wird. Allerdings nimmt sie das Verhalten nicht ernst und sieht keinen Grund für seine grundlose Eifersucht. Als Reaktion kommt es aber zu einem Duell zwischen Lenski und Onegin welches am nächsten Morgen stattfindet. Obwohl man einer Aussöhnung interessiert war, konnte man sich nicht einigen und Lensi erleidet einen tödlichen Stich.

Im 3. Akt sind drei Jahre vergangen. Eugen Onegin war in den vergangenen drei Jahren in Russland unterwegs, mehr rastlos als zielstrebig aufgrund der vergangenen Geschehnisse. Er kann mit der Tötung seines Freundes nicht fertig werden. Im Zuge eines Besuches eines Balles im Hause des Fürsten Gremin macht er zufällig die neuerliche Bekanntschaft mit Tajtana. Sie hat allerdings in der Zwischenzeit den Fürsten geheiratet. Sie freuen sich aber, einander wiederzusehen. Für Onegin ist es aber mehr, denn er erkennt seine Liebe zu Tatjana und bekundet ihr auch seine Zuneigung. Es folgen Versuche, sie zur Flucht zu überreden. Allerdings hat sie nicht den nötigen Mut dazu. Außerdem traut sie ihm nicht zu, dass er sie später auch heiraten würde. Er wiederholt seine große Zuneigung für sie und als er diese Worte spricht, erkennt er wieder Sinn in seiner Existenz. So kommt es dazu, dass sich auchTatjana eingestehen muss, Onegin noch immer zu lieben. Letztlich fehlt ihr aber der Mut und sie entscheidet sich für die Treue zu ihrem Gatten. Das Schicksal hat hart zugeschlagen, denn letztlich bleibt Eugen Onegin alleine im Leben zurück.

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