Die Rose von Stambul

Die Rose von Stambul | Theater

Operetten gibt es sehr viele aber „Die Rose von Stambul“ gibt es nur ein einziges Mal! Es handelt sich dabei nicht nur um irgendeine Operette in drei Akten sondern die wohl berühmteste Operette, die von Leo Fall, verfasst und komponiert wurde. Auch das Libretto ist gleichfalls berühmt geworden denn auch hier zeichneten zwei wahre Meister dafür verantwortlich, Julius Brammer und Alfred Grünwald. „Die Rose von Stambul“ wird als Autorenwerk zur silbernen Operettenäre gezält. Vor allem ist das Datum der Uraufführung wirklich sehr interessant, denn es wurde Premiere inmitten der Wirren des 1. Weltkrieges gefeiert. Am 2. Dezember des Jahres 1916 gelang eine vor tobendem Applaus stattfindende Premiere am Theater an der Wien in Österreich.

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Die Rose von Stambul | Wissenswertes

Die Operette „Die Rose von Stambul“ selbst spielt während der ersten beiden Akte in der heutigen Türkei, in Konstantinopel. Während des 3. Aktes verlagert sich das Geschehen in die Schweiz und zwar in eine Hotelhalle in der Schweiz vor dem Jahre 1914, also vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieg.Der Inhalt von „Die Rose von Stambul“ erinnert ein wenig an die Probleme der heutigen Zeit. Es geht um Achmed Bey, der ein aufgeklärter junger Türke ist und sein Lebensstil sehr westlich geprägt und gesinnt ist. Ahmeds Gedanken kreisen um eine Veränderung innerhalb der Türkei. Er denkt darüber nach, wie er die türkische Gesellschaftsordnung reformieren könnte. Er möchte sie westlicher gesinnen und sein Kopf ist voller Pläne, wie man das anstellen könnte. Allerdings widerstrebt dies seinem Vater, der ein angesehener Staatsminister ist. So zögert er, seine Gedanken und Ideen öfftenlich anzupreisen. Einerseits hat er Angst vor seinem Vater, andererseits möchte er ihn auch nicht lächerlich machen, denn im Staatsdienst möchte man von solchen Ideen so gut wie gar nichts wissen. So wagt er es nicht, seine Ideen zu veröffentlichen. Also denkt er darüber nach, wie er es dennoch tun könnte und kommt zu dem Schluss, dass er seine Vorstellungen und Strategien unter einen anderen Namen publizieren könnte. Ahmed ist auch sehr begabt, was die Literatur betrifft. Außerdem besitzt er sehr gute Kenntnisse der fanzösischen Sprache. So entschließt er sich, eines Tages einen Roman zu verfassen und darin seine Gedanken auszubreiten. Er nimmt dabei allerdings einen anderen Namen an und verwendet für sein neues Werk das Pseudonym „André Léry“. So kommt es plötzlich, als der Roman fertig gestellt wurde und zum Verkauf ansteht, dass sich der Roman sehr rasch zu einem Bestseller entwickelt, der vor allem bei modern eingestellten Türkinnen großen Anklang findet.

Weiters kommt es bei Kamek Pascha, er  gilt in der Türkei als einer der angesehensten Türken und noch tief in der osmanischen Familientradition verwurzelt, in die Hände. Ihm gefällt das Buch nicht ganz so sehr, allerdings liebt es seine Tochter Kondja Gül. Die teils als sehr revolutionär empfundenen Ideen, fanden daher schnell Anklang bei ihr und sie verschlingt das Buch regelmäßig. So nimmt sie mit dem Autor des Romanbuches auch sehr schnell Kontakt auf und es folgt ein umfangreicher Schriftverkehr, bei dem sie sich gegenseitig immer mehr schätzen lernen.

Auch sie wurde bereits in sehr frühen Jahren eingetrichtert, wen sie zu heiraten habe. Dazu war der Vater berechtigt, den zukünftigen Mann auszuwählen.  Da die hübsche junge Frau nun in einem heiratsfähigen Alter ist, soll bald die Hochzeit stattfinden. Allerdings streubt sich Kondja dagegen und ist darüber auch sehr tief traurig. Dennoch findet sie sich damit ab weil sie weiß, dass es zwecklos ist, gegen diese Tradition aufzubegehren.

Auch darf sie ihren späteren Ehemann nicht schon vor der Hochzeit zu sehen. Auch als die Verlobung der Beiden erfolgt, darf sich das Paar nur hinter einem Wandschirm sehen und unterhalten. Auch  Achmed weiß, wer seine Braut ist. Dagegen ist Achmed aber ebenso richtig in sie verliebt, doch verschweigt er ihr, gleichzeitig auch der Autor  „André Léry“ zu sein. So kommt es dann in der Hochzeitsnacht zu einem Skandal als Kondja Gül ihrem Gatten gesteht, dass sie ihn nur wegen der Familientradition geheiratet habe. Sie meint dann auch, dass sie ihn überhaupt nicht liebe, denn in Wahrheit liebt sie den französischen Schriftsteller André Léry. Zunächst glaubt sie ihm auch kein Wort, als er ihr sagt, dass er selbst jener Autor ist. Im dritten Akt des Stückes ist dann zu sehen, dass Kondja Gül in die Schweiz aufbricht. Sie habe gehört, dass sich André Léry dort gerade aufhalten solle. Als sie sich an der Hotelrezeption nach dem Schriftsteller erkundigt, muss sie dann doch  erfahren, dass man ein Ehepaar Léry erwarte. Als sie dies dann erfährt will sie zunächst einmal gleich wieder abreisen. Als sie dann plätzlich ihren Ehemann Achmed auf sich zukommen sieht, weiß sie endlich, dass Ihr Ehemann und der französische Dichter ein und dieselbe Person sind. Ein Stück welches auch dem modernen Zeitgeist entspricht. Man sollte es sich nicht entgehen lassen, weil auch Kritiker es auch als höchst sehenswert betrachten.

Man sollte sich jedenfalls umgehend Karten sichern. Tickets gibt es in jedem Vorverkaufsshop zu kaufen. Wer sich die Karten an der Abendkasse kaufen möchte, der mag vielleicht dann schon zu spät kommen, da die Vorstellung ausverkauft sei.

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