Der Bettelstudent

Der Bettelstudent | Theater

Es gibt in Wien, der Hauptstadt Österreichs ein sehr bekanntes Lokal in der Inneren Stadt, welches den Namen „Der Bettelstudent“ trägt. Das Lokal hat in Wien eine sehr lange Tradition und aufbauend auf dieser Tradition lassen sich heute auch noch sehr viele Bräuche und Gewohnheiten in der unmittelbaren Nachbarschaft ableiten. Der Begriff wird gerne für viele Synonyme verwendet, aber eigentlich entstammt der Bettelstudent einer ganz anderen Historie. In Wahrheit nämlich ist der Bettelstuden eine Operette in drei Akten von Carl Millöcker. Noch dazu gehört der Bettelstudent zu den berühmtesten Werken von Carl Millöcker.

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Der Bettelstudent | Wissenswertes

Inhaltlich und geschichtlich sehr bedeutsam lassen sich auch sehr viele Parallelen in die heutige Zeit ziehen. Dies kommt auch nicht von ungefähr, wenn man sich den Inhalt und die Historie der Entstehungsgeschichte von „der Bettelstudent“ etwas näher ansieht.

Zunächst einmal muss man feststellen, allen Kritikern zum Trotz, dass „Der Bettelstudent" wohl bis zum heutigen Tage zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Operetten zählt, die jemals verfasst und aufgeführt wurden. Wie bereits angeklungen ist, handelt es dabei auch um  Karl Millöckers Meisteroperette.  Textlich betrachtet entstammt das Textbuch aus Richard Genee‘s und F. Zell’s Händen. Die Grundlage für „Der Bettelstudent" stammt von  dem Stück "Les Noces de Fernande" ("Fernandos Hochzeit"). Dieses Stück wurde von Victorien Sardou geschrieben und erlangte ebenso große Beliebtheit im deutschen und gesamten europäischen Sprachenraum. Uraufgeführt wurde „Der Bettelstudent" am 6. Dezember 1882 im Theater an der Wien. Felix Schweighofer, der zu der Zeit ein sehr bekannter Tenor in Wien war, übernahm die erste Hauptrolle in „Der Bettelstudent" und spielte den Hauptakteur in der Operette: Oberst Ollendorf !! Er galt auch als

langjähriger Freund Millöckers. Grundsätzlich behaupten viele Kritiker auch heute (auch Millöcker selbst machte seinerzeit solche Anmerkungen), dass Millöckerdie gesamte Partie auch für einen Tenor im Violinschlüssel komponiert hat und bereits Felix Schweighofer ins Auge fasste.

Allerdings hat sich später in der Theaterpraxis die Besetzung mit einem Bass buffo durchgesetzt und wird auch heute noch so praktiziert. Allerdings muss man dafür die Rolle um eine Terz nach unten setzen. Auch verfilmt wurde der Stoff mehrmals. Zunächst wurde sie mit Johannes Heesters und Marika Rökk in den Hauptrollen im Jahre 1936 verfilmt. Damals wurde natürlich noch in schwarz / weiß gedreht aber der erste Farbfilm wurde bereits

im Jahre 1956 über „Der Bettelstudent" gedreht, ein Jahr darauf unter dem Titel "Mazurka der Liebe" in der DDR und zuletzt 1980 als TV-Version. In der letzten Version übernahm Ivan Rebroff als Oberst Ollendorf die Hauptrolle.

Hauptakteurin in dem Stück ist  die schöne polnische Komtesse Laura Nowalska. Der Kuss auf die Schulter fühlt sich wie ein Schlag ins Gesicht an. Die Rache, die durch den Fächer  der Komtesse zum Ausdruck kommt und die Avancen des sächsischen Gouverneurs von Krakau, Oberst Ollendorf, zeigt, lässt sich  vor aller Öffentlichkeit offenbaren. Der Bettelstuden Symon, welcher von Ollendorf aus seinem Gefängnis entlassen wird, wird von der millionenschweren Fürstin Wybicki umworben. Er  soll zum Sekretär des vermeintlichen Fürsten gemacht werden. Allerdings handelt es sich um einen enormen Schwindel, der auch nach der Hochzeit auffliegen soll. So wird die Gräfin Nowalska mit ihren beiden Töchtern Laura und Bronislawa auch in der weiteren Folge zum Gespött in der ganzen Umgebung gemacht. Es ist ein großartiger Racheplan, der von Ollendorf geschmiedet wird und dieser scheint auch noch aufzugehen. Die wahre Liebes- und Romantikgeschichte kommt auch noch volls ins Rollen, als sich nun auch Symon und Jan in die beiden Mädchen verlieben.

Sie meinen es mit ihren Liebesabsichten auch bitter ernst. Nun kommt Symon aber in Bedrängnis, denn er muss Laura seine

wahre Identität gestehen. Dabei riskiert er natürlich auch ihre Liebe die er aber nicht verlieren will. So nutzt Jan die etwas unübersichtliche Lage aus, um Polen von der Herrschaft der Sachsen zu befreien. Das Ende des Stückes wird eingeleitet, indem am Ende sogar noch Kanonendonner den Sieg der Freiheit und der Liebe ankündigt. Am Ende kommt aber das Happy End zum Tragen und Laura und Symon, sowie Jan und Bronislawa können glücklich vereint bleiben und sich auch noch vor kreischendem Publikum in die Arme schließen. Der Plan von Oberst Ollendorf geht nicht auf. Diese Liebesgeschichte hat gleich nach der Uraufführung am 6. Dezember 1882 im Theater an der Wien die Bühnen der Welt erobert. Dies auch nicht ohne Grund.

Man sollte sich jedenfalls umgehend Karten sichern. Tickets gibt es in jedem Vorverkaufsshop zu kaufen. Wer sich die Karten an der Abendkasse kaufen möchte, der mag vielleicht dann schon zu spät kommen, da die Vorstellung ausverkauft sei.

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