Otto Schenk

Otto Schenk | konzert

Otto Schenk wurde als Sohn streng katholischer Eltern am zwölften Juni 1930 in Wien geboren. Gleichwohl seine Eltern katholisch waren, wurde die Familie Schenk oftmals diskriminiert. Denn seine Großeltern väterlicherseits waren Juden und nach dem Anschluss Österreichs im Jahre 1938 wurden sie durch die Nürnberger Gesetze diskriminiert. Seinem Vater wurde aufgrund dessen die finanziell starke Anstellung als Jurist gekündigt und Otto Schenk musste dem „Deutschen Jungvolk“ beitreten. Er wurde jedoch ausgesondert, weil Nationalsozialisten Otto Schenk als einen „Mischling“ eingestuft haben und er somit nicht rein arisch ist, um sich dem Deutschen Jungvolk anzuschließen. Später sagte Schenk, dass ihm das natürlich ganz recht gewesen sei.

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Otto Schenk | Wissenswertes

Otto Schenk besuchte ganz normal die Schule, wobei man hier sagen muss, was schon „normal“ ist, wenn Juden diskriminiert werden, keine arisch aussehenden Jungs gewisse Vorzüge genossen und das galt auch für Herrn Schenk. Doch er beendete die Schule, um danach seine Ausbildung am Max-Rheinhard-Seminar zu beginnen. Denn er wollte gerne Karriere als Theaterschauspieler machen. Nachdem er die Ausbildung erfolgreich absolvieren konnte, wurde er ab 1953 des Öfteren als Schauspieler auf der Theaterbühne gesehen beziehungsweise stand er meist auch gerne in der Regie.

Seine erste Regiearbeit begann 1957 in dem Stück „Die Zauberflöte“ am Landestheater Salzburg. Der Erfolg war ihm sicher, sodass 1962 „Lulu“ an der berühmten Wiener Staatsoper folgte und natürlich war Otto Schenk auch hier in der Regie zu finden, aber genau hier war trotz des Erfolges des Stückes „die Zauberflöte“ erst der Durchbruch gelungen. 1964 folgte an der Wiener Volksoper sein Regiestück „Die spanische Stunde“, welches ebenfalls sehr erfolgreich war. Das Stück „Carmen“ folgte 1966 erneut an der Wiener Staatsoper, wo Otto Schenk 1962 seinen größten Durchbruch feiern konnte. Auch dieses Theaterstück war ein wahrer Erfolg und konnte seinen guten Ruf in der Regie nochmals untermauern. Zwischenzeitlich heiratete Schenk seine Frau Renée Michaelis, die er am Rheinhard-Seminar kennenlernte. 1956 wurde geheiratet und 1957 kam ihr gemeinsamer Sohn auf die Welt.

Otto Schenk hatte 1966 gleich zwei Engagements an der Wiener Staatsoper. Einmal für Carmen und zum anderen für das Stück „Hoffmanns Erzählungen“. Schon ein Jahr später folgte das nächste Werk des Otto Schenks mit Don Giovanni, welches ebenfalls an der Wiener Staatsoper aufgeführt wurde. 1968 lief der Rosenkavalier an der Wiener Staatsoper und natürlich konnte Schenk auch hier wieder Erfolge feiern. Nicht zu vergessen, dass „die lustige Witwe“ 1972 sogar in Frankfurt aufgetreten ist, wo Schenk ebenfalls für die Regie zuständig war.

Otto Schenk hat in seiner Karriere in der Regie für Theatern und Opern viel geleistet. Gerade die Wiener Staatsoper ist für den privat lebenden Schenk das Karrieresprungpferd gewesen. Er lebt relativ zurückgezogen und hat seither viele Regiearbeiten an der Wiener Staatsoper, in Frankfurt, in Salzburg und sogar in Mailand sowie New York geleitet. Er gilt als erfahrender sowie bekanntester Regieleiter in Österreich sowie Europa.

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