My fair Lady

My fair Lady | musical

Ein weiterer Leckerbissen den wir unseren Lesern präsentieren ist das Musical My Fair Lady. Bereits der Name des Musicals klingt anmutend und mit der Musik von Frederick Loewe auch wahrlich ein Garant für einen sehr schönen Abend mit Familie, Freunden oder einfach nur dem oder der Liebsten. Die Idee und die Texte von My Fair Lady stammt aus der Feder von Alan J. Lerner. Als Produzent zeichnete niemand geringer als Herman Levin verantwortlich. Auch die Finanzierung wurde von einem renommierten Namen, nämlich CBS getragen. Weiters sind im Zusammenhang mit der Produktion von My fair lady noch Moss Hart zu erwähnen, der für die Regiearbeit Verantwortung übernahm und Hanya Holm, ein Experte für die Choreographie.

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My fair Lady | Wissenswertes

Das Musical handelt von einem gewissen Professor Higgins, der ein angesehener Philologe und Phonetiker ist. Das Stück spielt in London, genauer gesagt in Covent Garden, also praktisch auch dem kulturellen Zentrum der Stadt. Nach einem Opernbesuch auf dem Blumenmarkt bei trifft der Herr Professor auf die Blumenverkäuferin Eliza Doolittle, die ihm im tiefsten Cockney Englisch (etwas das in englischen feinen Kreisen als eine kraftvoll-vulgäre Sprache wahrgenommen wird) anspricht. Hier ist anzumerken, dass dies in anderen Sprachen als dem Englischen meist in lokalen Dialekten imitiert wird. Der Professor ist auch überzeugt, dass man sich in erster Linie durch die Sprache manifestiert und weist sie darauf hin, dass sie in Covent Garden mit dieser Sprache keinen Blumenladen führen könne.

Higgins macht Eliza ein Geldgeschenk weil er von ihrer Sprache fasziniert ist und glaubt, ihr ein besseres Leben geben zu können. Allerdings möchte auch Eliza’s Vater etwas von dem opulenten Geldgeschenk abbekommen und träumt von einem besseren Leben.

Wenig später sieht man dann Eliza in Higgins’ Sprachstudio kommen wo sie Sprechunterricht nimmt um eine Lady zu werden und einen Blumenladen eröffnen zu können. Er ist überzeugt, aus Eliza eine Dame machen zu können.

Auch ein alter Bekannter, und zwar der alte Doolittle erfährt von Elizas neuem Umgang, und erhofft sich für sich selbst finanzielle Vorteile. Dies endet in einem kleinen Erpressungsversuch Doolittles und einer Zahlung von fünf Pfund an den alten Säufer. Die Sprachschulungen für Eliza schreiten aber voran und so entschließt sich der Herr Professor nach einer gewissen Zeit dazu, dass er Eliza mit zu einem  Pferderennen nach Ascot zu nehmen weil er denkt, dass sie bereits genügend Fortschritte gemacht habe. Allerdings kommt dort die Mutter des Herrn Professor Higgins zum Vorschein und mischt sich in die Gespräche zwischen den Beiden ein. Als dann Higgins’ Mutter zu ihrem Schrecken erfährt was ihr Sohn mit Eliza so vorhat gerät sie ebenfalls etwas in eine Schockstarre. Dies ist allerdings für Eliza zu viel und in der Hitze des Gefechts verfällt Liza auch aufgrund der Spannung des Rennens in ihren vulgären Jargon des Cockney Englisch. Sie selbst und auch alle Beteiligten sind ungeheuer schockiert darüber. Allerdings gibt es eine Ausnahme die darüber lachen kann und dies ist der Herr Professor Higgins „himself“.  Er amüsiert sich lediglich über den Vorfall und nimmt es nicht weiter tragisch. Da wird ein gewisser Freddy Eynsford-Hill auf Eliza aufmerksam und sendet ihr Blumen und möchte sie treffen. Allerdings hat sie sich selbst bei dem Rennen so über sich selbst schockiert gezeigt, dass sie praktisch niemand mehr sehen möchte.

Das Musical beschreibt auf eindrucksvolle Weise die zwei Welten die in London im vorigen Jahrhundert und auch heute noch herrschen. Es beschreibt den Übergang von einer in die andere Welt und deren Schwierigkeiten und liebevolle Beziehung untereinander.

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